Kleingärtnerverein Mannheim-Süd e.V.

  • Wissenswertes über Rosen

    Heute will ich Euch etwas über Rosen näher bringen. Als erstes räumen wir mal mit dem Gerücht auf, Rosen haben Dornen. Dies stimmt nämlich nicht, es sind Stacheln. Um den Unterschied zu erkennen, müsst Ihr nur mal probieren, ob sich diese Ausstülpungen vom Stängel entfernen lassen wie bei Rosen. Dornen sind richtig mit der Oberhaut verwachsen, z.B. Feuerdorn. Es gibt unzählige Sorten; diese aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.

    Für alle Gartenrosen gelten folgende Schnittregeln. Alle durch Krankheiten, Verletzungen oder Frost geschädigten, bräunlichen Triebe werden bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten.

    Dünne und schwache Triebe sind ebenfalls am Triebansatz zu entfernen. Starker Rückschnitt der Rosen, bei dem man nur wenige Knospen stehen lässt, diese nennt man Augen, fördert längere und stärkere Triebe.
    Der Schnitt wird leicht schräg angesetzt und etwa 5mm oberhalb der Knospe durchgeführt. Die so geförderten Knospen sollten vom Strauchinneren weg nach außen zeigen.

    Dann achtet auf den Standort und den richtigen Boden, dann kann der Blütenpracht (die oftmals zweimal im Jahr den/die Gärtner erfreut), nichts mehr im Wege stehen.

    Bleibt gesund, bis zum nächsten Mal.

  • Das Vertikutieren

    Heute will ich Euch die Vorgehensweise beim Vertikutieren erklären. Durch das Vertikutieren werden mit Hilfe kleiner Messer, die senkrecht rotieren, das vorhandene Rasenfilz bzw. bestehende Moosschichten herausgezogen.

    Am besten, man düngt den vorhandenen Rasen Ende März bzw. Anfang April mit einem Rasendünger. Dann wartet man 10 bis 14 Tage und gibt der Rasenpflanze Zeit, die Nährstoffe aufzunehmen und sich nach dem Winter zu kräftigen. Sollte man keinen Vertikutierer besitzen, könnten ihr euch diesen in verschiedenen Baumärkten ausleihen.

    Nun achtet darauf, dass die Messer nicht zu tief in den Boden gehen, 1 bis maximal 2cm reichen. Der Boden darf nicht zu trocken und auch nicht zu nass sein, leicht feucht ist optimal. Dann bearbeitet man die Rasenfläche einmal längs und einmal quer. Sollte der Rasen stark verfilzt bzw. vermoost sein, kann man diesen noch einmal vertikal bearbeiten. Zwischendurch und zum Schluss nimmt man den Rasenfilz gründlich auf und entsorgt diesen. Man erschrickt manchmal, weil danach vom Rasen nicht mehr viel zu sehen ist.

    Danach wird nachgesät und abgesandet. Dazu nimmt man Rheinsand 0-2mm ca. 2-3l/qm und verteilt diesen gleichmäßig auf der Rasenfläche. Dies verbessert die Belastbarkeit, die Durchlässigkeit des Bodens und hilft bei der Zersetzung der Rasenfilzschicht.

    Nicht nur in Zeiten der Coronakrise gibts nur eins was wirklich zählt: Gesund bleiben!

  • Neue Anlagenbepflanzung im Geranienweg

    Am 31.10.2015 wurde ein Teilstück der Anlagenbepflanzung im Geranienweg erneuert.

    Die Arbeiten wurden durch Vorstandsmitglieder vorgenommen.