Herr Kubiak scheidet aus dem Vorstand aus

Zum 23.12.2021 (Update: mit sofortiger Wirkung!) wird Herr Alex Kubiak aus privaten Gründen von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurücktreten. Die Vorstandschaft bedankt sich für die Jahre guter Zusammenarbeit. Wir wünschen Alex beruflich, privat und im Garten alles Gute für die Zukunft und sind traurig, ihn gehen zu sehen.

Herr Kubiak (links im Bild) mit Herrn Kraft (rechts im Bild)
© KUNZ für Die Rheinpfalz, 2018

Wildkräuter oder Unkraut?

Heute kommen wir zu einem Thema, das jeden angeht – das allseits geliebte Unkraut, das ja eigentlich kein Unkraut ist, sondern Wildkraut. Es hat die Eigenschaften, sich schnell zu vermehren und dadurch unsere kultivierten Planzen zu überwuchern bzw. zu unterdrücken. Alle Menschen, die im Garten arbeiten, haben die Erfahrung schon mal gemacht: du kommst nach deinem Urlaub in den Garten und das Wildkraut hat das Kommando übernommen.

Für die Bekämpfung muss man zwischen Samenwildkräutern und Wurzelwildkräutern unterscheiden. Samenwildkräuter wird man relativ schnell los, indem sie gründlich gejätet werden (zB. Hirtentäschel, Hahnenfuß, Disteln, Vogelmiere usw.), natürlich am besten vor der Samenreife.

Bei Wurzelwildkräutern sieht das schon ganz anders aus. Dazu gehören Giersch, Quecke, Ackerwinde und der Ackerschachtelhalm. Diese Wurzeln bis zu einem halben Meter im Boden. Selbst bei gründlichstem Umgraben und Ablesen der Wurzelstücke, wird man sie schwer wieder los. Am besten, Ihr entfernt Wurzelwildkräuter sobald sie zu sehen sind, in der Hoffnung, dass der Wurzel im Laufe der Zeit die Reservestoffe ausgehen und sie dann keine Energie mehr hat, neue Triebe zu bilden. Ihr könnt auch den Boden bis auf 0.6m Stück für Stück abtragen und durchsieben und dabei sämtliche Wurzelstücke entfernen. Dies ist sehr zeitintensiv und verspricht auch keinen hundertprozentigen Erfolg, denn aus dem kleinsten übersehenen Wurzelstück wächst ein neues Ängernis.

Man soll ja immer das Positive sehen. Erstens geht die Arbeit nie aus und zweitens bieten Wildkräuter Lebensgrundlage für unsere Insekten.

Meiner Meinung nach muss man nicht jeden Löwenzahn ausstechen, nicht jede Brennnessel ausgraben (aus den Blättern kann man auch einen gesunden Tee machen!) und nicht jedes Gänseblümchen aus seinem Rasen entfernen. Es wünscht Euch einen hoffentlich sonnigen Juni, Euer Dominic

Kommentar der Redaktion

Denkt auch daran, dass viele, zT. auch hier genannte, Wildkräuter essbar und wohlschmeckend sind. Es bietet sich an, beim Jäten oder Ernten die geeigneten Pflanzen und deren Teile aufzuheben und abends den Salat damit anzureichern! Dazu eine Buchempfehlung:
Essbare Wildpflanzen – 200 Arten bestimmen und verwenden (Amazon)